Betreuung stabilisiert Arbeitsverhältnis

Bremen |

27.09.2013

Pilotprojekt der BA erfolgreich

64 Prozent der Zeitarbeitnehmer waren vorher nicht beschäftigt – für Zeitarbeitsunternehmen gehört die persönliche Betreuung auf dem Weg zurück oder beim Einstieg ins Berufsleben längst zum selbstverständlichen Alltag. Wie wichtig diese Betreuung ist, hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Rahmen eines Konzepttests untersucht. Ergebnis:

Das Pilotprojekt wird zwecks nachhaltiger Stabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen erweitert, weil dadurch die Rückkehrquote in Arbeitslosigkeit reduziert werden kann.

Probleme

Nahezu die Hälfte der Beschäftigungsverhältnisse von ehemaligen Arbeitslosen aus der Grundsicherung („Hartz IV“) enden innerhalb der ersten sechs Monate, so die BA. Oft entstünden Probleme, die besonders Langzeitarbeitslose verzweifeln lassen. Vielen falle es schwer, diese Probleme selbst zu lösen. In Folge drohe Arbeitsplatzverlust. In den Jobcentern StädteRegion Aachen und Erfurt wurde laut BA ein begleitendes Coaching durch das Jobcenter praktiziert. Geprüft wurde dabei, ob Beschäftigung dazu beitrage, die Rückkehrquote von ehemaligen Hartz IV- Empfängern in die Grundsicherung zu verringern.

Erweiterung

Das Projekt wird nun aufgrund der positiven Erkenntnisse auf 18 weitere Jobcenter und neun Arbeitsagenturen erweitert. Wer wieder beschäftigt ist, kann das Betreuungsangebot sechs Monate lang wahrnehmen. Ziel sei es, das Arbeitsverhältnis gefährdende Risiken rechtzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Den kompletten Artikel finden Sie auf der Homepage des iGZ.