Der Branche mit weniger Misstrauen begegnen

Bremen |

18.10.2013

iGZ-Presseclub diskutierte beim Landeskongress in Bayern

„Zeitarbeit schafft Arbeitsplätze, ist eine Chance für Arbeitslose, bietet eine tarifvertragliche Regelung und Branchenmindestlohn. Aber es existiert nach wie vor ein Lohngefälle, und es ist laut IAB-Studie nur ein schmaler Steg in die dauerhafte Beschäftigung“, analysierte Angela Giese, Wirtschaftsredakteurin der Nürnberger Nachrichten die Situation der Zeitarbeitsbranche aus Sicht der Medien.

Im Rahmen des iGZ-Landeskongresses Bayern in Fürth diskutierte iGZ-Kommunikationsleiter Marcel Speker mit Birgit Harprath, Mitarbeiterin des Bayerischen Rundfunks, Sibylle Haas, Wirtschaftsredakteurin der Süddeutschen Zeitung, und Angela Giese über „Zeitarbeit in den Medien – Weil kritische Auseinandersetzung wichtig ist“.

Berichterstattung schwierig

Harprath bestätigte mit Blick auf die Zeitarbeit, dass die Berichterstattung nie einfach sei. Das fange schon bei wechselnden Begrifflichkeiten – Leiharbeit, Zeitarbeit, Personaldienstleistung – an. Zudem gebe es auch viele schwarze Schafe und Dauerentleihe von Mitarbeitern. „Es ist eine heterogene Branche. Manche Praktiken machen wütend, aber die Zeitarbeit versucht, Niveau hereinzubringen“, lautete ihr erstes Fazit.

Fragmentierte Branche

Haas bestätigte, die Branche sei sehr fragmentiert, habe viele kleine Unternehmen. Sehr lange bestimmte ein Schmuddelimage den öffentlichen Eindruck. „Wenn Menschen im Spiel sind, sieht´s die Gesellschaft immer fragwürdig, aber es hat sich Einiges getan am Image. Das war jedoch auch ein Verdienst der Politik, die starken Einfluss nahm“, betonte sie.

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