Gesetzliche Änderungen 2018 – Teil II

Bremen |

13.12.2017

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) tritt ab Mai 2018 in Kraft 

Europaweit gilt ab 2018 gilt eine neue Datenschutzgrundverordnung. Sie präzisiert die bereits geltenden Vorgaben auch in Deutschland. Datenschutz wird damit zunehmend zur Herausforderung für Betriebe.   

Alle datenverarbeitenden Unternehmen, also auch Handwerksbetriebe unterliegen den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes und sind damit auch vom Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung betroffen.   

Mindestlohn im Gebäudereiniger-Handwerk steigt  

Die Tariflöhne im Gebäudereiniger-Handwerk werden am 01. Januar 2018 erhöht. Für gelernte Gebäudereiniger in der Lohngruppe 1 soll der Lohn in West-  bei 10,55 Euro und in Ostdeutschland dann bei 9,55 Euro liegen. 

 Anfang Dezember haben sich der Bundesinnungsverband für das Gebäudereiniger-Handwerk und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt auf einen neuen Tarifvertrag mit dreijähriger Laufzeit verständigt. Die Löhne sollen bis 2020 schrittweise auf 10,80 Euro angehoben werden. In Ostdeutschland sollen sie bis dahin auf West-Niveau angeglichen werden.  

Mindestlohn für Beschäftigte im Elektrohandwerk steigt  

Am 1. August 2016 wurde er erhöht und ist seitdem weiter gestiegen. Auch zum 1. Januar 2018 können sich die Elektriker über mehr Geld freuen.   

Seit 1. Januar 2017 liegt der Mindestlohn für das Elektrohandwerk bei 10,40 Euro (Ost) bzw. 10,65 Euro (West) es sind folgende anstiege geplant:   

ab 1. Januar 2018: bundeseinheitlich 10,95 Euro

ab 1. Januar 2019: bundeseinheitlich 11,40 Euro  

Änderungen für Autofahrer  

Ab dem 1. Januar dürfen nur noch Winter- und Ganzjahresreifen mit Schneeflocke, dem sogenannten Alpine-Symbol, verkauft werden. Die bisherige Kennzeichnung mit dem M+S-Symbol ist dann nicht mehr ausreichend. Vor 2018 angeschaffte Reifen dürfen noch bis zum 30. September 2024 gefahren werden.  

Eine weitere Anpassung in Sachen Winterbereifung hält das neue Jahr bereit: Wer im Winter mit ungeeigneten Reifen unterwegs ist, muss mit einem höheren Bußgeld von 75 Euro statt bisher 60 Euro rechnen.