IAB: Qualifikation auf Arbeitsmarkt immer wichtiger

Bremen |

06.03.2015

Der Arbeitsmarkt für Fachkräfte ist angespannt, ein übergreifender Fachkräfteengpass lässt sich jedoch nicht nachweisen. Die Arbeitsnachfrage insgesamt bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung auf Grundlage des IAB-Betriebspanels und der IAB-Stellenerhebung. Die Studie ist der Abschlussbericht zum IAB-Forschungsprojekt „Analyse des aktuellen Arbeitskräftebedarfs in Deutschland“. Wie es in dem Bericht des Nürnberger Instituts weiter heißt, gibt es überwiegend im süddeutschen Raum anhaltend hohe Vakanzen. Kleine und mittlere Betriebe hätten mehr Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung als größere Betriebe.

Eine immer größere Rolle auf dem Arbeitsmarkt spiele die Qualifikation. Engpässe aufgrund von zu wenigen Bewerbern fänden sich vor allem im Baugewerbe. Gefragt seien akademische und nicht-akademische Berufe im Elektro- und Technikbereich sowie in den Bereichen Gesundheit und Soziales. Der Bericht weist darauf hin, dass Betriebe mit einem hohen Anteil älterer Beschäftigter zwar das Risiko eines künftigen höheren Ersatzbedarfs trügen, auf der anderen Seite derzeit weniger Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fachkräften hätten. Kritisch merken die Experten an, dass altersspezifische Maßnahmen in der betrieblichen Praxis allerdings nach wie vor nur wenig verbreitet seien.

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