Mit Vorurteilen aufgeräumt

Bremen |

26.11.2015

„Zeitarbeit bringt Menschen in Arbeit. Sie erfüllt dabei Funktionen, die andere Unternehmen oder auch die Bundesagentur für Arbeit in dem Umfang nicht wahrnehmen können oder wollen. Trotzdem gefährdet die Politik diese wichtige Integrationsfunktion, indem sie weitere Regulierungen der Zeitarbeit vorsieht“, ärgerte sich iGZ-Kommunikationsleiter Marcel Speker beim Jura-Forum der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.

Bessere Chancen dank Weiterbildung 

Arbeitslose, die an einer Weiterbildung mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf teilnahmen, erhöhten ihre Chancen am Arbeitsmarkt deutlich. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Tarifautonomie hat Branche nach vorn gebracht 

„Gut gemeint, schlecht gemacht“, kommentierte jetzt Dieter Traub, Geschäftsführer des iGZ-Mitgliedsunternehmens Orizon, den Referentenentwurf zur Neuregelung der Zeitarbeitsbranche im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Im Interview mit der Wirtschaftswoche äußerte er sich zu den Plänen, die Überlassungsdauer auf 18 Monate zu beschränken und nach neun Monaten Equal Pay zu zahlen. 

"Keine Tarifzensur ausüben" 

Der Referentenentwurf zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes auf Basis der Koalitionsvereinbarungen stieß bei den Arbeitgeberverbänden auf breite Ablehnung. Im Interview erläutert die iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian die Hintergründe dieser Ablehnung und definiert die Unterschiede zwischen Entwurf und gelebter Praxis in der Zeitarbeitsbranche.

"Völlig abwegiger Eingriff in die Tarifautonomie"

Auf weitere zwei Jahre im Amt bestätigt wurde Ingo Kramer als Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände im Rahmen der Mitgliederversammlung in Berlin. In seiner „Antrittsrede“ beim BDA-Arbeitgebertag fand er dann im Beisein der iGZ-Bundesvorsitzenden Ariane Durian und des stellvertretenden iGZ-Hauptgeschäftsführer RA Dr. Martin Dreyer deutlich Worte zum

Referentenentwurf so nicht akzeptabel 

„Wir haben jetzt  zahlreiche Flüchtlinge im Land. Die Zeitarbeit wäre eines der wichtigsten Instrumente, um sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Und ausgerechnet jetzt will die Bundesregierung sie weiter einschränken“, reagierte Gesamtmetall-Präsident Dr. Rainer Dulger im Interview mit der Süddeutschen Zeitung auf den Referentenentwurf zur geplanten Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes.

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