Potenziale entdecken und entwickeln

Bremen |

12.05.2017

 „Aus dem Fachkräftemangel ist inzwischen ein genereller Arbeitskräftemangel geworden“, benannte Ulrike Kücker, iGZ-Landesbeauftragte für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, eine der derzeit größten Herausforderungen der Zeitarbeitsbranche. Beim iGZ-Landeskongress Ost in Erfurt drehte sich alles um das Motto „Zeitarbeit der Zukunft: Potenziale entdecken und entwickeln“.  

Christian Baumann, iGZ-Bundesvorsitzender, erläuterte den rund 150 Teilnehmer eingangs die Ziele des iGZ. „Wir werden den Kontakt zu den politischen Entscheidungsträgern in den nächsten Monaten bis zur Bundestagswahl noch weiter intensivieren“, betonte er. Des Weiteren wolle sich der iGZ verstärkt um die Themen Digitalisierung, Qualifizierung und Imageverbesserung kümmern.  

AÜG-Reform nicht nachvollziehbar  

In Ostdeutschland gebe es derzeit 240.000 offene Stellen, präsentierte Stephan Fauth, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Wirtschaft Thüringens, Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Gerade kleineren Unternehmen ohne eigene Personalabteilung seien da auf die Hilfe von Zeitarbeitsunternehmen angewiesen, um geeignete Mitarbeiter zu finden. Die jüngst in Kraft getretene Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes konnte Fauth nicht nachvollziehen. „Hier wurde ohne Not in bestehende tarifliche Strukturen eingegriffen“, ärgerte er sich. Die Branchenzuschläge hätten auch vorher bereits faire Löhne garantiert. Die Leidtragenden der Reform seien in erster Linie die Arbeitnehmer. Ohne tariflich abweichende Regelungen Ende ihr Arbeitseinsatz beim Kundenbetrieb künftig nach 18 Monaten.  

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Quelle: www.ig-zeitarbeit.de