Tarif-Mindestlohn für Zeitarbeit steht

Bremen |

04.10.2010

Gunter Smits (CGZP, 2.v.l.) auf einer Podiumsdiskussion mit RA Werner Stolz (l., HGF-iGZ) und dem Ex-BZA-HGF Ludger Hinsen (r.).

Alle Branchenverbände der Personaldienstleister haben unterste Entgeltschranken auf gleichem Niveau festgelegt.

Die (vorletzte) Weiche zu einem endgültigen Durchbruch könnte eine neue Tarifvereinbarung stellen, die die Christlichen Gewerkschaften mit zwei Verbänden der Zeitarbeitsbranche (AMP und BVD) verhandelt haben. Danach sollen Zeitarbeiter vom 1. Mai kommenden Jahres im Westen mindestens 7,79 Euro pro Stunde, im Osten 6,89 Euro (wie auch im iGZ-DGB-Mindestlohn-TV bereits vereinbart) erhalten.

Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die vereinbarten Mindestlöhne für allgemeinverbindlich für die gesamte Branche erklärt werden können. Dies hat die Koalition bislang wegen der konkurrierenden Tarifverträge abgelehnt.

EAWP - Kongress