Zeitarbeit eine Chance zur Integration

Bremen |

10.11.2016

Die „Migration als Chance der Zeitarbeit“ stand im Fokus des 15. Branchenforums Personaldienstleistung in der Handelskammer in Hamburg. Die Erwartungen an die Zeitarbeit erwiesen sich in diesem Zusammenhang als hoch: Die Branche habe in der Vergangenheit erfolgreich unter Beweis gestellt, dass sie Menschen mit Migrationshintergrund in Arbeit vermitteln könne. 

Immerhin seien 25 Prozent aller Zeitarbeitnehmer ausländischer Herkunft. In der Gesamtwirtschaft liege dieser Anteil bei gerade einmal zehn Prozent. Moderiert von Marcel Speker, iGZ-Leiter Kommunikation und Arbeitsmarktpolitik, diskutierten Experten über die mögliche Rolle der Zeitarbeit bei der Integration von Flüchtlingen.  

Überwiegend männlich 

Petra Lotzkat, Leiterin des Amtes für Arbeit und Integration der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg machte deutlich, dass die Klientel der Geflüchteten in Hamburg überwiegend männlich und unter 35 Jahre sei. Insgesamt seien im September 2016 20.652 Geflüchtete aus den acht Hauptherkunftsländern bei der Agentur für Arbeit oder den Jobcentern als erwerbsfähig gemeldet gewesen. Darüber hinaus waren 5.670 Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 

Sprachbarriere 

Sie wies aber auch auf das größte Hindernis bei der Integration hin, nämlich den fehlenden Sprachkompetenzen. Hier müssten Wege in niedrigschwellige Arbeit für geringqualifizierte Menschen geboten werden. 

Förderangebote 

Für Wiebke Rehr, Geschäftsführerin Operativ in der Agentur für Arbeit in Hamburg, stellte sich die Situation vor Ort ähnlich dar. Sie präsentierte das Förder- und Dienstleistungsangebot der Bundesagentur für Arbeit und machte deutlich, dass die Flüchtlingsintegration ausschließlich durch bestehende Fördermöglichkeiten begleitet wird. Die Schaffung neuer Förderangebote sei nicht vorgesehen. 

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(Quelle: www.ig-zeitarbeit.de)